5 Fragen an... Kati Wilhelm

Kati Wilhelms Erfolgsgeheimnis als Gastronomin

Kati Wilhelm kennen alle vom Biathlon. Heute betreibt sie mit Hingabe ihr persönliches und gemütliches Restaurant "Heimatlon" und ist stolze Besitzerin eines Valoriani Holzbackofens. Sie war so nett, uns 5 Fragen zu beantworten und hat uns ein leckeres Rezept verraten. Lest selbst:

1. Was hat Dich bewogen ein Restaurant zu eröffnen? 

Ich selber gehe gerne Essen, mag irgendwo gemütlich eine Kleinigkeit essen und trinken, am besten bei schönem Wetter noch draußen auf einer sonnigen Terrasse.
Nachdem ich wieder nach Thüringen, in meine Heimat zurückkam, dachte ich meine gewonnen Eindrücke aus meiner Zeit des „Herumreisens“ als Biathletin hier einzubringen und einen Ort zu schaffen, indem Touristen aber auch Einheimische genau dieses sich Wohlfühlen und von der Arbeit abschalten erleben können, wie ich das immer so genieße oder genossen habe. Das ich mich damit in ein ganz neues Metier begab sah, ich natürlich als Herausforderung, auf die ich mich aber sehr freute.

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2. Was macht deinen Ofen für Dich besonders und was ist Dein Lieblingsgericht?

Das nun gerade ein Holzofen in meinem Restaurant steht war eher Zufall. Und mein Plan war ja auch nicht die klassische Pizza anzubieten. Mir war wichtig, ein besonderes Erlebnis für die Gäste zu schaffen und durch die Idee mit der offenen Küche und dem Holzofen ist uns das auf jeden Fall gelungen. Hier werden aber unsere Eigenkreationen die Urfladen hergestellt, belegt mit saisonalen und regionalen Zutaten teils eher klassisch und bodenständig aber auch manchmal etwas ausgefallenere Kreationen aber immer mit besonderer Raffinesse, durch unsere generell hausgemachten Zutaten.
Durch den Holzofen entsteht natürlich schon ein ganz besonderes Ambiente. Er strahlt Gemütlichkeit und im wahrsten Sinne des Wortes, Wärme aus. Der Gast kann zuschauen wie sein Essen zubereitet wird. Er sieht die Handgriffe des Kochs und lernt dadurch auch dessen Arbeit noch mehr wertzuschätzen.
Durch das offene Feuer und den Steinboden bekommt das Essen ein ganz anderes Aroma und eine höhere Qualität, als in einem Backofen. Der Teig wird knuspriger und lockerer. Aber wir bereiten auch Steaks und andere Fleischgerichte in unserem Ofen zu.
Auch lade ich gerne Schulklassen oder Kindergartengruppen ein mit mir mal Pizza zu backen oder in der Weihnachtszeit Plätzchen.urfladen-holzofen

3. Was ist Dein Tipp für Hobbyköche, die einen Holzbackofen haben?

Als Hobbykoch sollte man möglichst für viele Gäste planen oder gleich für einen längeren Zeitraum vorbacken, denn wenn der Ofen seine Temp. erreicht hat, kann man einige Stunden damit arbeiten. Am Anfang sollte man einfach ein wenig probieren um den bestmöglichen Zeitpunkt und die passende Temperatur für das entsprechende Produkt herauszufinden.

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4. Wo oder für wen würdest Du gerne mal kochen?

Ich koche am liebsten für meine Familie und Freunde, denn was gibt es schöneres als das was man selber zubereitet hat mit den Menschen zu genießen, mit denen man am liebsten seine Zeit verbringt. Außerdem ist das Kochen am Holzofen auch ein super Event als Party mit Freunden und Familie.
In meinem Restaurant überlasse ich das Kochen den Profis, die sind es gewöhnt, auch unter Zeitdruck hohe Qualität abzuliefern.

5. Verrätst Du uns Dein Lieblingsrezept, das wir in unserem Blog veröffentlichen dürfen? 

Steinbacher Urfladen

Urfladenteig:

200g Weizenmehl

100g Roggenmehl

100ml Wasser

100ml Milch

1Pckg. Trockenhefe

20g Zucker

15g Salz

25ml Balsamico-Essig

50ml Sonnenblumenöl

Für den Teig Mehlsorten, Zucker und Salz vermischen und mit den anderen Zutaten zu einem weichen Teig kneten. Den Tef dann 90 Minuten bei 26 Grad gehen lassen, portinieren, ausrollen und nach Belieben belegen.

Für den Belag einfach in den Kühlschrank schauen und kreativ werden. Die Basis sind immer Schmand und Gouda.
Kati empfiehlt darauf:

  • gebratener grüner Spargel, Rinderschinken und rote Ziebel
  • geschnippeltes Gemüse und karamellisierte Sonneblumenkerne und Grüne Würze

Mehr Ideen und Rezepte findet ihr in Katis "Das Heimatlon-Kochbuch".

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